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800 Jahre Schömberg

Erstnennung von Schömberg

In einer Urkunde aus dem Jahre 1222, die sich im Generallandesarchiv in Karlsruhe befindet wird unser Schömberg erstmalig genannt.

Auch in der Broschüre von Hans Harter „Adel und Burgen im oberen Kinziggebiet“  „Studien zur Besiedlung und hochmittelalterlichen Herrschaftsbildung im mittleren Schwarzwald“ wird das Jahr 1222 genannt.

In den „Beiträgen zur Heimatgeschichte von Schömberg“ von Oswald Heinzelmann wir die Erstnennung im Jahre 1222 bestätigt.

Hier eine kurze Inhaltsangabe aus der lateinischen Urkunde von 1222, übersetzt von Oswald Heinzelmann:
Graf Berthold von Sulz/N ließ seine verstorbene Gattin Hiltrude von Wartenberg im Kloster Salem am Bodensee bestatten. Er selbst wünschte nach seinem Tode an ihrer Seite beigesetzt zu werden. Mit dieser Urkunde verpflichtete er am 03. März 1222 seinen jüngeren Bruder Graf Alwig von Sulz/N mit der Erfüllung des Wunsches. Unter den zahlreichen Zeugen finden sich die Äbte der Klöster Salem und Alpirsbach, mehrere Ministeriale und 8 Leutpriester (Plebano) aus dem Sulzer Herrschaftsbereich. Unter ihnen finden wir:
– Werinher von Sconenberg
– Werner von Schömberg

Das Kreisarchiv des Landkreises Freudenstadt hat nun auch bestätigt, dass sich die erste urkundliche Erwähnung von Schömberg nun im Jahr 2022 zum 800. Mal jährt.

Für Schömberg ein Grund zu feiern.

Deckblatt, Württembergisches Urkundenbuch

Deckblatt der Broschüre von Hans Harter