{"id":1089,"date":"2012-08-29T12:30:12","date_gmt":"2012-08-29T10:30:12","guid":{"rendered":"http:\/\/beta.lossburg-schoemberg.de\/?page_id=1089"},"modified":"2021-01-18T20:35:36","modified_gmt":"2021-01-18T19:35:36","slug":"1200-1900","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lossburg-schoemberg.de\/index.php\/ort\/geschichte\/1200-1900\/","title":{"rendered":"1200-1900"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong> 1200<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\">In einer Urkunde aus dem Jahre <strong>1222<\/strong>, die sich im Generallandesarchiv in Karlsruhe befindet wird unser Sch\u00f6mberg erstmalig genannt.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1298<\/strong> ist Hinterr\u00f6tenberg in Zusammenhang vom Verkauf von Rechten von 2 Br\u00fcdern aus Schenkenzell zum ersten Mal erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p><em><span style=\"font-size: medium;\"><strong>1300<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\">Zwischen <strong>1300<\/strong> und <strong>1400<\/strong> war Sch\u00f6mberg von M\u00f6nchen besiedelt. Diese waren arm. Von den Leuten wurden Abgaben verlangt,\u00a0 \u201eDer Zehnte\u201c.\u00a0 Auch Frondienst musste geleistet werden, indem jeder 2 Tage im Jahr f\u00fcr das Kloster Alpirsbach arbeiten musste.<\/p>\n<p align=\"left\">Im Jahr <strong>1343<\/strong> verkauften Clementina (Tochter des verstorbenen Haug von Bellenstein) und ihr Sohn Haug von Thalheim alle ihre Rechte in Hinterr\u00f6tenberg, Vogtei, G\u00fcter und den Wald Huttenbach an das Kloster Alpirsbach.<\/p>\n<p><em><span style=\"font-size: medium;\"><strong> 1400<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\">Da, wo gen\u00fcgend Holz und Quarzsand vorhanden war, entstanden im Schwarzwald Glash\u00fctten. So wurde <strong> 1448<\/strong> vom Vorhandensein einer Glash\u00fctte am Sch\u00f6llkopf\u00a0 (Lauferbrunnen)\u00a0 berichtet.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Schenkenzeller Linie der Geroldsecker musste <strong> 1468<\/strong> Lo\u00dfburg zusammen mit Lombach und Sch\u00f6mberg an Wittenberg verpf\u00e4nden. Dies war der Beginn der w\u00fcrttembergischen Zeit, die bis heute andauert.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong> 1500<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1501<\/strong> wurde Sch\u00f6mberg zusammen mit Lo\u00dfburg an das Kloster Alpirsbach verkauft.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1518<\/strong> begann die Reformationsbewegung. Durch diese Bewegung gingen <strong> 1535<\/strong> Sch\u00f6mberg und Lo\u00dfburg vom Kloster Alpirsbach weg zu W\u00fcrttemberg und wurden evangelisch.<\/p>\n<p align=\"left\">In diesem Jahrhundert entstanden in Sch\u00f6mberg die gro\u00dfen Bauernh\u00f6fe. So sa\u00df <strong> 1530<\/strong> ein Johannes Pfau auf dem Solhof und <strong> 1587<\/strong> ein JohannesKillgus auf dem Hof Altenburg.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Pfarrei Sch\u00f6mberg wurde zun\u00e4chst vom Kloster Alpirsbach versehen und war von <strong> 1561<\/strong> &#8211; <strong> 1573<\/strong> Filial von Reinerzau.<br \/>\nIm Jahre <strong> 1573<\/strong> bekam Sch\u00f6mberg seinen ersten evangelischen Pfarrer. Er hie\u00df Johann Mayer.<\/p>\n<p><em><span style=\"font-size: medium;\"><strong> 1600<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1609<\/strong> wurde an der Stra\u00dfe zwischen Steinwald und Freudenstadt der &#8222;Dreimarkstein&#8220; gesetzt. Der Stein bezeichnet die Grenze zwischen Rodt, Sch\u00f6mberg und Freudenstadt.<\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0In den Jahren\u00a0 <strong>1610<\/strong> \/ <strong> 1611<\/strong> hat die Pest dem Freudenst\u00e4dter Raum arg mitgespielt.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1618<\/strong> begann der 30-j\u00e4hrige Krieg, der W\u00fcrttemberg fast entv\u00f6lkerte (von 450.000 Einwohner <strong>1618<\/strong> auf 58.000 im Jahr <strong>1638)<\/strong>. Auch in Sch\u00f6mberg schrumpfte die Einwohnerzahl auf ein Drittel.<\/p>\n<p align=\"left\">Zwischen <strong> 1635<\/strong> und <strong> 1649<\/strong> war kein ev. Pfarrer auf dem Sch\u00f6mberg. Das war die katholische Zeit. Am 1. Mai <strong> 1549<\/strong> kam wieder ein evangelischer Pfarrer, David M\u00fcller aus Ulm, nach Sch\u00f6mberg. Damit war die katholische Zeit vorbei.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1654<\/strong> wurde eine erste Schule als Winterschule eingerichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><em><span style=\"font-size: medium;\"><strong> 1700<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\">Zwischen <strong>1700<\/strong> und <strong>1800<\/strong> gab es K\u00f6hler, Glash\u00fctten, Holzhandel, eine Schule und im Reinerzauer Tal wurde Kupfer, Silber und Kobalt abgebaut. Zwischen <strong>1730<\/strong> und <strong> 1740<\/strong> besiedelten K\u00f6hler und Waldarbeiter Vorder-, Mittel- und Hintersteinwald<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1796<\/strong> wurde Sch\u00f6mberg von franz\u00f6sischen Truppen \u00fcberfallen und ausgepl\u00fcndert.<\/p>\n<p><em><span style=\"font-size: medium;\"><strong> 1800<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1802<\/strong> wurde in Sch\u00f6mberg das Pfarrhaus gebaut<\/p>\n<p align=\"left\"><strong>1806<\/strong> kamen Sch\u00f6mberg, Lo\u00dfburg, Lombach, Wittendorf usw. zum Kreisamt Calw.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong> 1810<\/strong> wurden Ober\u00e4mter gebildet. Sch\u00f6mberg geh\u00f6rt nun zum Oberamt Freudenstadt.<\/p>\n<p align=\"left\"><strong> 1822<\/strong> brannte die Kirche in Sch\u00f6mberg ab, wurde wieder aufgebaut und <strong> 1824<\/strong> fertiggestellt<\/p>\n<p><strong>1894<\/strong> wurde eine erste Wasserleitung f\u00fcr einen \u00f6ffentlichen Brunnen gebaut<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1200 In einer Urkunde aus dem Jahre 1222, die sich im Generallandesarchiv in Karlsruhe befindet wird unser Sch\u00f6mberg erstmalig genannt. 1298 ist Hinterr\u00f6tenberg in Zusammenhang vom Verkauf von Rechten von 2 Br\u00fcdern aus Schenkenzell zum ersten Mal erw\u00e4hnt. 1300 Zwischen 1300 und 1400 war Sch\u00f6mberg von M\u00f6nchen besiedelt. Diese waren arm. 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